Leihmutterschaft


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23/09/2010

Der Tod ist noch nicht das Ende.

Wenigstens in manchen Ländern. In Russland kann man sogar post mortem zu einem Elternteil seines leiblichen Kindes werden.

Am 22. September 2010 ist der junge St. Petersburger Artjom Klimow Vater geworden. Das Besondere an dieser Geschichte besteht darin, dass zum Zeitpunkt der Zeugung Artjom schon vor 2 Monaten gestorben ist.

Letztes Jahr erkrankte Artjom an Leukämie. Auf Anregung seiner Mutter Natalja hatte er vor dem Chemotherapie-Zyklus eine Samenprobe zur Kryokonservierung abgegeben. Die Behandlung erwies sich als ineffizient und nach wenigen Monaten starb Artjom im Krankenhaus in den Armen seiner Mutter.

"Sobald der Monitor keinen Herzschlag mehr registrierte, errinnerte ich mich ans aufbewahrte genetische Material", erzählt Natalja. "Ich bin 41 Jahre alt und ich könnte auch selber ein Kind bekommen, aber ich wollte speziell einen Enkel, den Nachwuchs meines Sohns."

In einer der IVF-Klinik hat Natalja eine Eizellspenderin ausgesucht; außerdem beschloss sie, die Leistungen von zwei Leihmüttern gleichzeitig zu beansprechen, um dadurch die Chancen auf Erfolg zu erhöhen. Die Samenprobe war sehr gering, deswegen konnte es nur einen Versuch geben. Nach zwei Wochen hat Natalja Klimowa erfahren, dass eine der Leihmütter schwanger wurde.

Die Leihmutter kam wegen einer Plazentalösung frühzeitig nieder. Obwohl das Baby frühgeboren wurde, kam es ganz gesund mit Körpergröße von 47 cm und einem Gewicht von 2,8 kg zur Welt. Die glückliche Oma hat ihren Enkel Jegor genannt.

Jegor ist das zweite Kind in Russland, das infolge eines postmortalen Leihmutterschafts-Programms entbunden wurde. Die erste Leihmutterschaft post mortem wurde im Jahre 2005 in Jekaterinburg in der Familie Sacharow erfolgreich verwirklicht. Am 5. November 2010 wird der Enkel von Jekaterina Sacharowa seinen fünften Geburtstag feiern.

Rechtliche Unterstützung für dieses einzigartige postmortale Repro-Medizin-Programm wird von den Anwalten der Kanzlei Rosjurconsulting geleistet.

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